• Wer bin ich...

    … und was ist meine Geschichte

Darf ich vorstellen?

Bettina Grunwald, die 30 überschritten, ursprünglich aus einer idyllischen Kleinstadt im Bayerischen Wald, vor über 10 Jahren mit ihrem heutigen Ehemann in die Großstadt München quasi ausgewandert (für „Waidler“ ist das auswandern! :D). Die für mich schönste Stadt der Welt, kann ich hier bayerische Gmiatlichkeit im grünen Großstadtflair leben und meine Bergliebe mit der Nähe zu den Alpen und den Seen voll ausleben um hier Kraft zu tanken.

Manche sagen, ich lache zu viel.

Manche sagen, ich denke zu anders.

Manche sagen, ich denke zu viel.

Manche sagen, ich schreibe zu lang (wie du hier siehst, ist da etwas dran :D)

Manche sagen, ich spreche zu viel.

Manche sagen, ich bin zu direkt.

Manche sagen, ich erwarte zu viel.

Manche sagen, ich bin zu reserviert.

Manche sagen, ich bin zu egoistisch.

Manche sagen,…

Ach… Irgendwas war und bin ich immer schon zu viel oder zu wenig von. Immer schon war da ein Gefühl von „ich passe nirgends dazu, ich gehöre nirgends dazu, ich kann und will mich nirgends einordnen und schon gar nicht unterordnen.“ Ich war schon immer das „Gscheidhaferl“ (bayerisch für Besserwisser ;-)) unter meinen 5 älteren Geschwistern und Eltern, denen es nicht möglich war, mir ihre Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken und fühlte mich weder in meiner Familie, noch andererorts ernst oder wahr genommen. Ich hatte immer das Gefühl wohl irgendwie „falsch“ zu sein und noch dazu habe ich nur gelernt, wie böse, schlecht und unfair das Leben ist.

Heute weiß ich, dass das „Gscheidhaferl sein“ Teil meiner natürlichen Gabe ist, die ich selbst begraben hatte, die letzten Jahre. Eine sehr starke Intuition und eine Hochsensibilität, durch die ich immer schon Dinge irgendwie „vorhersehen“ konnte, Dinge schon vorher gespürt habe, ein großes intuitives Wissen in mir habe, dass das große Ganze sieht, komplexe Zusammenhänge versteht und langfristige Auswirkungen an allen Ecken und Enden begreifen kann. Und schon immer ist mir Vieles leichter gefallen, als Anderen – zumindest wenn es Dinge waren, die mich interessiert haben ;-). Diese Verbindung zu mir, zu meiner Intuition, meinen Instinkten und meiner natürlichen Inspiration war nicht „normal“ für eine Gesellschaft wie unsere, hat weder in ein Schulsystem und schon gar nicht in unsere Arbeitswelt gepasst – es muss doch alles schwer sein, so einfach geht das nicht und das macht man halt so. Daher habe ich unbewusst irgendwann selbst eine Mauer um mein Herz und meine natürliche Gabe gebaut und mich angepasst – wollt ich doch auch nur irgendwie dazugehören.

Was mir nicht bewusst war: Es war mein eigener innerlicher Selbstmord und die Zeit von „Black Betty“ (mein damaliger Spitzname) hat begonnen. „Die Seele nimmt die Farbe der Gedanken an“  ist das passende Sprichwort dazu.

Der Beginn einer ewigen Suche hat begonnen. Wie kann ich mich irgendwie in das System anpassen und einfach nur einigermaßen unbeschadet funktionieren?

Doch egal wie hoch und breit ich die Mauer in mir gezogen habe, mein idealistischer, rebellischer Freigeist mit Weltrettersyndrom, großem Gerechtigkeitssinn und dem extra großem Herz kam immer durch und hatte eines JEDEN TAG im Gepäck: Die Frage nach dem: WARUM MACHE ICH DAS HIER? WAS ZUR HÖLLE HAT DAS FÜR EINEN SINN? WIE MACHT DAS UNSERE GESELLSCHAFT IRGENDWIE BESSER?

Wenn dich das Leben und der Körper zur Veränderung zwingt

  • 110 kg Übergewicht durch jahrelanges Kompensieren der inneren Leere
  • chronisches Asthma
  • chronischer Reizdarm
  • tägliche Kopfschmerzen
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Gelenkbeschwerden
  • Energielosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Gereiztheit

Tabletten, Sprays & Co. waren mein täglicher Begleiter und haben mich erst recht krank und mürbe gemacht.

Nach 6 Arbeitgeberwechsel in Krankenkassen und Personalbüros innerhalb von 9 Jahren war klar, dass ich nur noch zwei Möglichkeiten habe: endlich auf meinen Körper zu hören oder  irgendwann Endstation Burn-Out bzw. Depression zu sein oder darauf zu warten, bis mein Körper mich komplett in die Knie zwingt.

Und plötzlich war ich unaufhaltbar

Ich hab mein Leben wieder selbst in die Hand genommen,  begonnen Sport zu machen (ich war die Unsportlichkeit in Person und das ist nicht übertrieben) und neben meiner Vollzeittätigkeit bei einer Krankenkasse hat mir ein Studium der Wirtschaftspsychologie wochenends einen neuen Sinn und Antrieb gegeben – obwohl ich es gegen mein „Leben“ eingetauscht habe. Die Idee als Trainer und Coach in Unternehmen zu gehen hat mich angetrieben.

Zu der Zeit habe ich noch aktiver begonnen mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und plötzlich waren 40 kg wie von selbst abgenommen, eine Lebensfreude erweckt, wie ich sie in meinem Leben noch nie so lang anhaltend gespürt habe, ich bin plötzlich Halbmarathon gelaufen, habe eine Fitnesstrainerausbildung NEBEN Vollzeittätigkeit & Studium gemacht, einen Personal Trainer Schein draufgesetzt und alles in meinem Leben lief plötzlich so gut wie nie zuvor und ausnahmslos ALLE Krankheiten waren verschwunden (von wegen chronisch!).

Bis das Schicksal zugeschlagen hat…

...und plötzlich alles anders war als gedacht.

Meine Schwester hat nach vermutlich jahrelangem Kampf gegen eine Depression entschieden, ihrem Leben ein Ende setzen zu wollen und hat völlig unerwartet einen Versuch gestartet, in dem sie knapp aber körperlich schwer beeinträchtigt überlebt hat, um es später doch endgültig durchzuziehen.

Ich hatte es nicht erwartet, war sie mit ihren 14 Jahre älter wie eine Ersatzmama für mich und mein Vorbild für Lebensfreude und Leichtigkeit und sie hat eine Tochter hinterlassen, die für sie ihr Lebensinhalt war.

Da sie ihre Gedanken in Tagebüchern verfasst hat, habe ich zum ersten mal nicht nur verstanden, wie die Macht der Gedanken in die Positive Richtung funktioniert, sondern welche Kraft und welchen Sog auch die negative Seite hat.

Was wirklich zählt im Leben…

„Wenn du mit dem Tod konfrontiert bist, weißt du das Leben erst richtig zu schätzen“.

Nach meiner „unaufhaltbar fühlen“ Zeit, kam plötzlich die tiefe Erkenntnis, dass ich auch immer noch nicht das Leben lebe, das ich leben möchte. Und auch die Dinge, die ich mir vorgestellt hatte, haben mir nicht die Erfüllung gebracht, die ich mir erwünscht hätte. Radikal habe ich mein ganzes Leben umgekrempelt, aussortiert, meinen Job gekündigt und bin in die Selbstständigkeit gesprungen. Der endgültige Verlust meiner Schwester war kurz nachdem ich die Entscheidung für meine Selbstständigkeit getroffen hatte und hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Als wäre eine Selbstständigkeit aufbauen alleine nicht schon genug Herausforderung 😉

Die wohl schmerzhafteste Zeit meines Lebens hat mich aufgeweckt.

Wer bin ich und was will ich WIRKLICH?

Und ich habe erkannt, dass ich „Black Betty“ sein musste auf der einen Seite, dass ich „Unaufhaltbar und ich bin Licht und Liebe“ auf der anderen Seite erfahren musste, um zu erkennen, dass mein wahres Wesen und meine Wahrheit irgendwo dazwischen liegt 🙂

A tree with strong roots laughs at storms. When you know who you are, nothing can shake you.

Die liebevolle Akzeptanz deiner Gebrochenheit ist die Vollständigkeit.

She needed a hero so that’s what she became

Ich bin hier um dich daran zu erinnern:

Wichtiger als die Million auf dem Konto ist der Wert, den du für dich selbst empfindest.

Erfüllender als ständig auf der Suche nach außergewöhnlichen Abenteuern zu sein, sind die gewöhnlichen Momente, die dir den Atem rauben.

Echte Verbindungen zu Menschen zu suchen, die dich lieben und dir auch in schweren Zeiten die Hand reichen, statt immer noch erfolgreichere Mentoren zu suchen, die dir dein eigenes „nicht gut genug Gefühl“ nur wiederspiegeln.

Aufzuhören mit der Selbstverurteilung, mit dem ständigen Kampf gegen dich selbst und mit dem Vergleich mit Anderen.

Die Verletzlichkeit hinter der Fassade auch mal zu zeigen um anderen auch unbewusst die Erlaubnis zu geben, ihre Mauern und Masken einzustürzen.

Jaaa, wir haben alle so viel Potential und eine Aufgabe hier auf der Welt. Also geh los dafür! Hinterlasse deinen Fußabdruck. Mache die Welt zu einem besseren Ort. Aber vergiss dabei nicht:

Wir sind alles trotzdem nur Menschen!

Glück ist nicht das Ziel der Reise, sondern die Art, wie man reist.


Ich unterstütze dich als Mentorin, Coach, Trainerin oder Speakerin selbstbewusst und authentisch deine Schöpferkraft zu aktivieren, DEINEN Weg zu gehen und dein Wissen umzusetzen. Du hast längst alles was du brauchst!

Außerdem bin ich leidenschaftliche Fitnesstrainerin und Outdoorfreak. Nutze die Kraft der Natur, bewege dich und deinen Körper, tanke Energie und Kraft und dann kannst du auch in der Welt etwas bewegen 🙂

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